Umfassende Peptidmodifikationen

Wir bieten ein breites Spektrum an
posttranslationalen Modifikationen,
um den vielfältigen Anforderungen
Ihrer Forschung gerecht zu werden.


Diese Modifikationen können die Funktionalität, Stabilität und Spezifität Ihrer Peptide verbessern und so präzisere und effektivere Versuchsergebnisse ermöglichen.

Wir bieten die folgenden wesentlichen Modifikationen an:

Phosphorylierung:
Anfügen von Phosphatgruppen an Serin-, Threonin- oder Tyrosinreste, essenziell für die Erforschung zellulärer Signalwege. 

Acetylierung:
N-terminale oder Lysin-Acetylierung zur Erhöhung der Peptidstabilität und zur Nachbildung der natürlichen Struktur in Proteinen. 

Markierung:
Anfügen von Biotin, DOTA oder Fluoreszenzfarbstoffen wie FITC, TAMRA etc. Der Affinity-Tag Biotin kann auch zur Trennung biotinylierter Peptide verwendet werden. 

PEGylierung:
Anknüpfung von Polyethylenglykol-Ketten (PEG-Ketten) zur Verbesserung der Stabilität und Bioverfügbarkeit von Peptiden. 

Anknüpfung von Spacern:
Einbau von Spacern unterschiedlicher Länge in das Peptid. 

Oxidation:
Einführung von Disulfidbrücken zur strukturellen Stabilisierung oder Oxidation von Methioninresten. 

Amidierung:
C-terminale Amidierung zur Neutralisierung der Ladung und Erhöhung der Peptidstabilität. 

Methylierung:
Anfügen von Methylgruppen an Lysin- oder Argininreste zur Erforschung epigenetischer Regulation und Protein-Protein-Interaktionen. 

Palmitoylierung: 
S-Palmitoylierung von Cysteinresten und Palmitoylierung von Serin und Threonin zur Erhöhung der Membranassoziation und Signalübertragung. 

Sulfatierung:
Anfügen von Sulfatgruppen an Tyrosinreste, wichtig für viele biologische Prozesse einschließlich Rezeptor-Ligand-Interaktionen.

Vollständige Umwandlungen: 

  • Arginin zu Citrullin: Wichtig für die Erforschung von Proteindeiminierung und Autoimmunerkrankungen. 
  • Glutaminsäure zu Pyroglutamin: Erhöht die Stabilität und verändert die Peptidfunktion. 

Zyklisierung:
Herstellung zyklischer Peptide über Disulfidbrücken, Head-to-Tail-Zyklisierung oder Seitenketten-Zyklisierung zur Erzielung definierter Strukturen und Erhöhung der Stabilität. 

Einbau nicht-natürlicher Bausteine: 

  • D-Aminosäuren, N-Methylaminosäuren: Zur Erhöhung der Resistenz gegen enzymatischen Abbau und zur Modifizierung der Peptidaktivität. 
  • Organische Moleküle: Für erweiterte Funktionalität und spezifische Interaktionen. 

Unser kundenspezifischer Syntheseservice ermöglicht es, diese Modifikationen präzise in Ihre Peptidsequenzen zu integrieren. Geben Sie Ihre gewünschten Modifikationen im Bestellformular an, und unser Team stellt sicher, dass diese sorgfältig in Ihre Peptide eingebunden werden, um Ihre Forschungsziele zu unterstützen.